Banken erfinden Geld aus Luft

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Wird es schon in drei Jahren kein Geld mehr geben? Werden wir bereits in naher Zukunft in einer Welt der Gerechtigkeit und Kooperation leben? Die große österreichische Zeitung Der Standard hat ein bemerkenswertes Interview mit dem Wirtschaftswissenschaftler Franz Hörmann, Prof. an der Wirtschaftsuniversität in Wien, veröffentlicht. Er meint, wir haben gar keine andere Wahl mehr – tun wir es nicht, steht uns der ultimative Crash bevor.
 
Hörmann redet nicht nur Klartext, er gibt auch einen Ausblick auf die Zukunft, den man in dieser Form selten hört und der viel Hoffnung gibt. Wenn solche Ansichten bereits an den Universitäten und in großen Medien Gehör finden, gibt es nicht nur Grund zur Hoffnung, sondern zur Freude.
 
Hier einige Auszüge aus dem Interview:
 
Geld wird verschwinden
"Alle Währungen werden verschwinden, weil sie technisch nicht mehr funktionieren können. Ich schätze, dass es schon 2011 so weit sein wird. Um die Grundversorgung der Menschen abzudecken, wie Wohnraum, Energie, Lebensmittel usw., könnte man eine Inventur in den einzelnen Ländern aller verfügbarer Ressourcen und des Bedarfs machen. Dann wäre es notwendig, die vorhandenen Ressourcen pro Kopf so zu verteilen, dass für den Basislebensstandard alle versorgt sind. Hier müssen alle kooperieren, ohne dass sie in ein gewinnorientiertes Tauschkonzept verfallen."

Bedingungsloses Grundeinkommen?
"Genau. Aber nicht in Geld, sondern in Gütern und Dienstleistungen. Im Bereich des Luxus kann die Gesellschaft dann basisdemokratisch entscheiden, für welche individuellen oder Gruppenleistungen Preise ausgeschrieben werden. Für tolle Erfindungen zum Beispiel, oder besonders schwierige oder mühsame Arbeiten. […] Da Geld sowieso eine gesellschaftliche Konstruktion ist, müssen wir uns nicht an der toten Materie orientieren, die in früheren Jahrtausenden die praktische Manifestation von Geld war. Geld selbst besitzt ja lediglich eine Informationsfunktion."

Globalisierung richtig verstanden
"Globalisierung richtig verstanden, bedeutet, dass es keine Standortpolitik mehr gibt. Es gibt nur einen Standort, und das ist der Planet Erde. Und es gibt auch nur eine Nation, das ist die Menschheit. Diese ist natürlich vielfältig, und muss liebevoll und empathisch miteinander kommunizieren. Wir müssen auch die Vertreter der sogenannten Elite, dort abholen, wo sie heute stehen. Wir dürfen keine Sündenböcke suchen. Denn wir müssen ihre Verlustängste berücksichtigen und sagen: Ihr werdet zwar etwas verlieren, aber das sind nur Zahlen auf Papier oder Displays. Und wenn ihr mitarbeitet, dann können wir jede Form von Lebensstandard schaffen und zwar für eine breite Bevölkerung. Das schafft dann auch Sicherheit, weil es keinen Neid mehr geben wird."
 
All dies sieht Hörmann in den nächsten drei Jahren verwirklicht.
 
Wege der Besinnung
Maya: Die Prophezeiung, dass wir die Prophezeiung sind (21).

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