FriedWald seit 2013 auch in Bernau bei Berlin

friedwaldDie schönste Art, seine Lieben beizusetzen, ist für mich im Wald. Hier arbeite ich als Trauerredner am liebsten. Sehr symbolisch schließt sich unser Lebenskreis dort, wo wir am liebsten sind – in der Natur.

 

Dabei ist die Bestattungsmöglichkeit im Wald in Deutschland noch ziemlich jung. Laut Gesetz darf der Träger eines Waldfriedhofs nur eine Kommune, eine Einrichtung öffentlichen Rechts oder eine religiöse Gemeinschaft sein. Pionier für Waldbestattungen war die Firma Ruheforst. Ende der 90er Jahre des vergangenen Jahrhunderts hat der Schweizer Ingenieur Ueli Sauter sein Konzept FriedWald entwickelt. Seit 2001, als in Reinhardswald bei Kassel der erste FriedWald in Deutschland eröffnet wurde, hat er Ruheforst an Bekanntheitsgrad wohl deutlich überholt. Heute gibt’s es über 50 Standorte von FriedWald in Deutschland.

 

FriedWald – Die Bestattung in der Natur bietet Baumbestattungen in Zusammenarbeit mit Ländern, Kommunen, Kirchen und Forstverwaltungen in gesondert ausgewiesenen Bestattungswäldern an. FriedWald steht für eine alternative Form der Bestattung. Die Asche Verstorbener ruht in einer biologisch abbaubaren Urne, direkt an den Wurzeln eines Baumes.

 

Eine Namenstafel am Baum, die kein Muss ist, kann unterschiedlich geprägt werden. Ob nur der Name oder mit den Daten der Geburt und des Ablebens oder mit einem Symbol (z.B. ein Ball für einen Fußballer) oder einem Spruch, der Gestaltung ist Freiraum geöffnet. Den Baum nach der Beisetzung im FriedWald zu finden ist relativ einfach, da jeder Baum eine erkennbare Registriernummer hat. Am Eingang zum FriedWald befindet sich eine Übersichtskarte mit allen registrierten Bäumen.

 

Grabpflege entfällt im FriedWald, denn diese übernimmt die Natur. Nach der Beisetzung in einem FriedWald überzieht bald wieder die Natur des Waldes den Ort. Der Schmuck sind Moose, buntes Laub, Schnee Farne oder vielleicht Wildblumen. Eigene Handblumen dürfen mit ins Grab gegeben werden (einige Angehörige legen auch persönliche Dinge wie einen Stein aus dem Garten oder einen Brief mit bei), Sträuße oder Gestecke müssen nach der Beisetzung wieder mit aus dem FriedWald genommen werden.

 

FriedWald ist für alle Menschen gedacht, ob mit oder ohne Konfession.

 

Als Trauerredner bietet eine Beisetzung im FriedWald eine Reihe von Vorteilen:

  • wir sind in der Stille und Kraft der Natur
  • wir haben keinen Zeitdruck (in Kapellen auf dem Friedhof stehen i.d.R. 30 Minuten zur Verfügung)
  • die Zeremonie kann auf dem Andachtsplatz des FriedWalds oder direkt am Baum erfolgen
  • Angehörige haben die Möglichkeit, die Urne selbst zu tragen oder abzulassen
  • die Natur gibt den Angehörigen einen Halt, geschützten Raum im schweren Moment der Abschiednahme
  • im FriedWald können die Angehörigen mit mir als Trauerredner unabhängig vom Bestatter eine ganz individuelle Gestaltung der Beisetzung abstimmen.

 

Einäscherung ist Voraussetzung

Im FriedWald werden grundsätzlich nur biologisch abbaubare Urnen beigesetzt. Bereits zu Lebzeiten besteht die Möglichkeit, sich einen geeigneten Baum auszusuchen. FriedWald bietet dafür unterschiedliche Baumgräber an:

  • für immer vereint: der Familien- oder Freundschaftsbaum
  • ein Baum für zwei Menschen: der Partnerbaum
  • eine Einzelruhestätte: der Gemeinschaftsbaumplatz
  • verkürzte Ruhezeit: der Basisplatz
  • ein würdevoller Ort zum Trauern: der Sternschnuppenbaum.

FriedWald bietet regelmäßig Führungen an, auf denen man den FriedWald seiner Wahl erkunden kann und vom Förster vor Ort Antworten auf seine Fragen bekommt.

Ich arbeite auf folgenden Standorten von FriedWald:

  • Bernau bei Berlin
  • Bartholomäus in Berlin-Pankow
  • Fürstenwalde
  • Berlin – Nuthetal-Parforceheide.

Telefonische Auskunft erhalten Sie bei FriedWald unter

  • 06155 848-100 bei Fragen zur Vorsorge
  • 06155 848-400 im Trauerfall.

Möchten Sie mir als Trauerredner Ihr Vertrauen schenken, setzen Sie sich bitte mit mir in Verbindung.

waldstreifen

Abschied in freudiger Feier auf Bali
FriedWald Fürstenwalde

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