Ich bin in der Schorfheide geboren und mit zwei Schwestern zusammen aufgewachsen. Heute habe ich selbst vier Kinder.

Nach dem Abi folgte das Studium. Zur Wende war ich Exportleiter und stellv. Absatzdirektor, vorher Exportkaufmann und Abteilungsleiter. Stationen nach der Wende: Leiter Vertrieb/Marketing | eigenes Schulungszentrum (Bürokommunikation) | geschäftsführender Gesellschafter (Einzel- und Versandhandel; eines der ersten dt. Unternehmen mit Shop im Internet) | freier Journalist | Filmproduzent | Dozent | erst parallel, zum Schluss ausschließlich: Sportmanager (Bundesliga, Arbeit am Olympiastützpunkt) | Coach für Unternehmer.

Meine jüngste Tochter führt mit Vorliebe Statistik und weiß: Ich bin 31mal umgezogen und habe 29 Länder auf drei Kontinenten besucht – und sie ist ein Fan meiner Seite:-))

Im Frühjahr 2007 habe ich mein Leben grundlegend geändert. Das ewige Funktionieren im Business, der permanente Ärger mit Strukturen und die tiefe Enttäuschung über Politiker aus persönlichen Begegnungen hatten mich über die Jahre ausgelaugt. Ich fühlte mich wie eine Batterie, die jahrelang auf Hochtouren lief und dringend eine Zellerneuerung brauchte, wenn sie weiter funktionieren will. Ich konnte einfach nicht mehr und habe Schluss gemacht – über Nacht. Danach habe ich zwei Tage lang nur in den Himmel geguckt und wusste nicht, wie es weiter gehen soll. Die Folgezeit ist für mich ein Prozess der eigenen Bewusstwerdung und Selbstreflexion geworden, der weiter anhält. Ich begann, mich selbst zu entdecken., heraus zu finden, wer ich bin und was mein Herz begehrt. Um fit zu bleiben, gehe ich regelmäßig in unseren Wäldern walken und fahre Rad.

Das Trauerreden stand 2010 plötzlich vor mir. Sie wurden für mich die schönste und dankbarste Arbeit, die ich je hatte. Für längere Zeit habe ich ehrenamtlich im Hospiz als Sterbebegleiter gearbeitet.

Winterkollektion.
Vor der Rede.
Am Rednerpult bei der Arbeit.
Ich bin gern in der Natur.
Opa sein ist schön.
Ich spiele auch Gong.

Heute…

ist mein zentrales Thema Bewusstwerdung – auf allen Ebenen. Wahrnehmen, die Dinge annehmen wie sie sind, Auflösen alter Muster, nicht urteilen und bewerten, den gesunden Menschenverstand gebrauchen, auf den Bauch hören, eigene Werte finden – eben bewusst werden und neu kreieren. Ich habe Begriffe wie Zeit oder Tod neu erfasst und bin froh, wie das mein Leben leichter gemacht hat.

Die Auseinandersetzung mit dem Leben, dem irdischen Ende, all dem was außerhalb von uns existiert haben mich mit dem Übergang der Menschheit in ein neues Zeitalter bekannt gemacht. Es ist die Zeit der globalen Bewusstwerdung. Wir Menschen bewegen uns – wieder zu uns, zurück zum Ursprünglichen. Die alleinige wissenschaftliche Auffassung von der Welt hat ausgedient. Es gibt mehr, als wir Menschen kennen oder uns erklären können. Wir müssen verstehen, dass nicht wir Menschen der Nabel der Welt sind, sondern Demut und Dankbarkeit für das Leben auf Erden empfinden.

Mein eigener Weg hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Die Begleitung und Unterstützung für Sterbende und Trauernde ist die schönste und dankbarste Arbeit, die ich je hatte.

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