In Gesprächen für die Rede werde ich immer wieder gefragt, was man machen darf, wie etwas geht usw.
Hier fasse ich gern einmal einige Antworten zusammen. Vielleicht hilft es Ihnen ja.

Meine generelle Einstellung zur Beisetzung: Wir leben die Jahre mit Beschränkungen, Konventionen und nach Regeln. Am Tag der Beisetzung gibt es dies (weitestgehend) nicht. Wir setzen gemeinsam das um, was ihr Herz begehrt. Alles was möglich ist, wird möglich gemacht.

Wir haben allein die Ordnung des Hausherrn zu respektieren. Das heißt; Haben Sie die Trauerhalle für 30 Minuten gebucht achte ich darauf, dass wir sie nach der halben Stunde verlassen. Und, wir müssen die Halle so verlassen, wie wir sie übergeben bekommen haben. Das wars im Grunde.

Das Aufstellen eines Bildes, das Mitbringen persönlicher Gegenstände des Verstorbenen, das Vortragen eigener Worte, Musiker zur Beisetzung, ein Tanzpaar, Videowiedergaben, ein handbemalter Sarg, das geliebte Motorrad am Grab oder auch ein Schnäpschen auf den Verstorbenen – sprechen Sie mit Ihrem Bestatter oder sprechen Sie mich an. Es ist mehr möglich als Sie glauben.

Es gibt natürlich sehr unterschiedliche Friedhofsordnungen, die der Eigentümer herausgibt (die Gemeinde, die Kirche o.dgl.). Und meine Ratschläge beziehen sich auf die allgemeinen Gewohnheiten in meiner Region.

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